Warum spontane Änderungen gefährlich sind

Written by Eric P.
Einleitung
Eine spontane Kursänderung bedeutet mehr als nur „andere Bilder“.
Sie kann:
- Deine Lichtsetzung unbrauchbar machen
- Dein Zeitmanagement sprengen
- Die Models aus dem Modus bringen
- Die gesamte Storyline verwässern
Ein Shooting-Flow lebt von Präzision, nicht von Chaos.
Und genau deswegen musst du klug reagieren – nicht emotional.
Deine Lösung:
Flexibilität zeigen, ohne das Ziel zu verlieren
Der Profi-Trick lautet:
„Verstanden. Lassen Sie uns einen Look als Bonus-Variante shooten – so haben wir beide Optionen zur Auswahl.“
Was passiert dadurch?
- Du signalisierst Offenheit.
- Du bewahrst das ursprĂĽngliche Konzept.
- Du gibst dem Entscheider ein gutes GefĂĽhl („Mein Input zählt!“).
- Du sicherst deine Bildqualität, indem du die neue Idee separat behandelst.
Statt zu kämpfen, umarmst du den Impuls – aber auf deinem Spielfeld.
Deine Taktik: Scheinbares Nachgeben = echte Kontrolle behalten
Statt in Diskussionen zu gehen („Aber wir hatten doch…!“), öffnest du den Raum.
Und gleichzeitig setzt du die Rahmenbedingungen:
- „Wir können draußen shooten – ich brauche dazu 20 Minuten Umbau.“
- „Spontaner Style – klar, ich passe das Licht an, aber wir verlieren dafür zwei geplante Looks.“
- „Frischer Look? Gerne, ich schlage folgende Variante vor: …“
Immer Optionen anbieten – nie nur reagieren.
Du bleibst der Kapitän, auch wenn der Kurs angepasst wird.
