Hotels & Unterkünfte – was ein guter Standort wirklich ausmacht

Written by Eric P.
Einleitung
Warum ein Bett über den Erfolg eines Shootings entscheidet
Auf den ersten Blick klingt es banal: Hauptsache, man hat ein Zimmer und ein Bett. Doch wer als Fotograf:in unterwegs ist, weiß: Die Wahl der Unterkunft entscheidet weit mehr als über den Schlaf. Sie beeinflusst die Energie deines Teams, die Logistik am Set, die Stimmung beim Kunden – und damit die Qualität deiner Bilder.
Ein Hotel ist nicht nur Übernachtung. Es ist Basecamp, Büro, Essensstation, Rückzugsort, Krisenzentrale und manchmal sogar Shooting-Location. Genau deshalb gehört die Wahl der Unterkunft zu den wichtigsten Entscheidungen in der Reiseplanung.
1. Lage, Lage, Lage – die goldene Regel
Wie bei Immobilien gilt auch hier: Der Standort ist entscheidend.
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Nähe zur Location spart Zeit und Nerven.
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Zentrale Lage erleichtert spontane Erledigungen.
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Abgeschiedenheit kann Ruhe und Fokus geben.
Die Wahl hängt vom Projekt ab – aber immer gilt: Reisezeit frisst Energiezeit.
2. Zeitfaktor – Minuten werden zu Stunden
Ein Hotel, das „nur“ 30 Minuten entfernt ist, bedeutet in der Praxis:
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Hin- und Rückweg = 1 Stunde pro Tag.
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Bei 5 Tagen = 5 Stunden.
Das sind fast ein ganzer Shootingtag – verloren im Shuttle.
3. Logistik für Equipment
Unterkünfte müssen auch praktisch sein:
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Aufzüge für schwere Cases.
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Parkmöglichkeiten nahe am Eingang.
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Sichere Lagerräume.
Ein Boutique-Hotel ohne Lift kann schnell zur Tortur für Crew und Technik werden.
4. Energie & Komfort
Ein Team braucht Schlaf, gutes Essen, Ruhe. Wer in unbequemen Betten oder lauten Straßen nächtigt, verliert am nächsten Tag Präsenz. Komfort ist keine Luxusfrage – es ist eine Produktivitätsfrage.
5. Budget & Kostenfallen
Manchmal spart man am falschen Ende.
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Billiges Hotel = mehr Taxi, längere Wege, schlechter Schlaf.
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Teures Hotel = Prestige, aber nicht automatisch praktisch.
Die Rechnung: Nicht Preis, sondern Wert zählt.
6. Unterschiedliche Team-Bedürfnisse
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Stylist: braucht Platz für Kleidung, gutes Licht im Zimmer.
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Hair & Make-up: braucht Steckdosen, Spiegel, Raum.
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Fotograf: braucht Ruhe, Internet, Platz zum Daten sichern.
Die Unterkunft muss für alle funktionieren – nicht nur für dich.
7. Arbeitsfaktor Hotel
Oft wird das Hotel zum Büro:
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Meetings im Frühstücksraum.
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Daten-Backups im Zimmer.
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Calls mit Kunden vom Schreibtisch.
Eine gute Unterkunft ist auch Arbeitsumfeld.
8. Essen & Verpflegung
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Frühstückszeiten an Shootingzeiten anpassen.
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Flexible Küche für unterschiedliche Ernährungsbedürfnisse.
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Verlässliche Verpflegung in Gehweite.
Nichts zieht mehr Energie, als morgens ohne Kaffee oder abends ohne Essen dazustehen.
9. Sicherheit & Vertrauen
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Wertsachen im Safe.
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24h-Rezeption.
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Zugangskontrollen.
Ein sicherer Standort schützt nicht nur Technik, sondern auch Menschen.
10. Storys aus der Praxis
a) Billighotel in Paris
Keine Parkplätze, kein Aufzug. Crew schleppte Cases drei Stockwerke hoch. Ergebnis: Erschöpfung schon vor Shootingstart.
b) Businesshotel in New York
Direkt neben Location, Meetingräume inklusive. Ergebnis: stressfreie Arbeit, Kunde begeistert.
c) Strandhaus in Portugal
Abgelegen, aber inspirierend. Team fühlte sich wie in Kreativ-Retreat. Ergebnis: besonders freie Bilder.
11. Kundenperspektive
Auch Kunden achten auf Unterkünfte. Wer Crew in schlechten Hotels unterbringt, signalisiert: „Ihr seid mir nicht wichtig.“
Umgekehrt: Gute Hotels steigern Wertschätzung und Vertrauen.
12. Flexibilität & Plan B
Manchmal läuft es anders: Überbuchung, Lärm, schlechte Bedingungen.
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Immer Alternativen kennen.
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Booking-Plattformen als Backup nutzen.
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Lokale Kontakte fragen.
Flexibilität rettet Projekte.
13. Nachhaltigkeit & Ethik
Immer mehr Kunden achten auf Nachhaltigkeit:
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Hotels mit Umweltzertifikaten.
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Lokale Anbieter statt internationaler Ketten.
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Fairness gegenüber Personal.
Auch das ist Teil professioneller Fotografie.
14. Psychologie der Unterkunft
Ein gutes Hotel vermittelt: „Wir sind hier willkommen, wir können arbeiten.“
Ein schlechtes Hotel vermittelt: „Wir sind geduldet, wir müssen kämpfen.“
Das wirkt direkt auf die Energie am Set.
15. Fazit: Das Hotel als unsichtbarer Mitspieler
Ein Bett ist nie nur ein Bett. Es ist Teil deines Produktionssystems.
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Gutes Hotel = Ruhe, Energie, Fokus.
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Schlechtes Hotel = Stress, Konflikte, Müdigkeit.
Darum: Wähle Unterkünfte bewusst. Nicht nach Preis – sondern nach Wert.
