Du arbeitest in Extremsituationen – Zeit, Wetter, Locations

Written by Eric P.
Einleitung
Was du tust:
Du fotografierst nicht im klimatisierten Büro.
Dein Arbeitsplatz ist überall:
Auf Dächern, in Gletscherspalten, auf Sanddünen oder unter Zeitdruck im Studio.
Dein Körper ist dein Werkzeug – und muss bereit sein.
Was du brauchst:
Anpassungsfähigkeit.
Kraft.
Ausdauer.
Widerstand gegen Kälte, Hitze, Müdigkeit, Hunger, Zeitdruck.
Denn: Dein Motiv wartet nicht. Dein Licht wartet nicht. Dein Team auch nicht.
Was du trainierst:
Nicht für die Ästhetik – sondern für die Einsatzbereitschaft.
Du trainierst, damit du auch nach fünf Stunden im Wind noch fokussieren kannst.
Damit du im Dreck knien kannst, ohne dich zu beschweren.
Damit du den Tag durchstehst – und das Bild trotzdem stark wird.
Was das mit Fotografie zu tun hat:
In der Praxis ist ein Fotograf oft mehr Outdoor-Sportler als Künstler.
Du trägst Equipment, kletterst, läufst, frierst, schwitzt.
Du bist gefordert – körperlich wie mental.
Wer nicht fit ist, wird zum Risiko:
Langsamer, unaufmerksamer, verletzungsanfälliger – und irgendwann unbrauchbar.
Beispiel:
„Einmal in einem Hochhaus-Shooting bei -5 Grad Wind, musste ich mich 2 Stunden bewegen, fotografieren und gleichzeitig dirigieren. Wer da unfit ist, wird zur Belastung fürs Team.“
Was du daraus ziehst:
Fitness ist nicht Kür – sondern Pflicht.
Du brauchst einen Körper, der mitzieht.
Der sich anpasst.
Der nicht nachlässt.
Denn dein Job ist nicht bequem – aber er ist großartig.
Wenn du bereit bist, ihn auch körperlich zu tragen.
